Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau der 9. Klassen

09.06.2019 09:57

von Michelle Hoffmann, 9b

Am 06.06.2019 machten sich die vier 9. Klassen, begleitet von den Lehrkräften Herrn Bauch, Frau Iberle, Frau Mayer und Herrn Stengel, auf den Weg zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau. Vor der Führung machten wir noch ein Foto mit allen Klassen vor einem Denkmal. Danach teilten wir uns in unsere Klassen auf und trafen dann unsere jeweiligen Guides.

Zunächst erklärte uns unsere Gruppenführerin alles über die einzelnen Gebäude um uns, z.B. über die rekonstruierten Baracken, die jedoch nicht mehr ganz so eingerichtet waren wie damals, das Wirtschaftsgebäude, den Eingang, auf dessen Tor „ARBEIT MACHT FREI“ stand und noch vieles mehr. Außerdem berichtete sie noch, wie die Häftlinge damals behandelt wurden, wie sie lebten und welche Unterschiede es zwischen ihnen gab.

Als wir eine längere Allee durchliefen, konnte man am Ende des Wegs drei Kirchen erkennen, die als religiöses Mahnmal nach der Befreiung des Konzentrationslagers errichtet wurden; in der Mitte eine katholische Kirche, rechts eine jüdische und links eine evangelische.

Dann ging es weiter zum Krematorium, welches noch im Original verblieben ist. Man bekam ein komisches Gefühl, wenn man durch dieses Gebäude läuft, wenn man daran denkt, was dort damals passierte und wie viele Menschen dort verbrannt wurden.

Nach der Führung schauten wir uns noch einen Film über die Geschichte des Dachauer Konzentrationslagers an von 1933 bis zur Befreiung der Insassen von den Amerikanern 1945. Wir hatten dann noch etwa eine Stunde, in der wir in Gruppen das Gelände und die Ausstellung selbst erkunden durften, bevor wir uns um 13:00 Uhr zur Abfahrt wieder trafen.

Vor dem Ausflug hatten die meisten von uns vermutlich keine genaue Vorstellung vom Leben in einem KZ, aber nachdem wir erfahren haben, wie es dort wirklich ablief, waren viele erstaunt. Es ist erschreckend, welcher Terror und welche Verbrechen sich dort damals ereignet hatten.